Philosophie

Zuerst das Essen. Immer.

Nahrungsergänzung sollte nie die erste Wahl sein. Das Ziel ist, alle Mikronährstoffe über eine abwechslungsreiche, vollwertige Ernährung aufzunehmen. Veres haben wir für die Lücke entwickelt, die moderne Lebensmittel leise hinterlassen.

Das Ziel

Alles vom Teller

Das perfekte Transportsystem hat die Natur längst erfunden. Echte Lebensmittel — mit ihrem ganzen Zusammenspiel aus Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen — sind genau das, was unser Körper braucht. Keine Kapsel ersetzt einen bunten Teller mit Gemüse, fettem Fisch, Nüssen und Obst. Das ist und bleibt die Basis, die wir zuerst empfehlen.

Das Problem

Doch heutige Lebensmittel sind nicht mehr, was sie waren

Jahrzehnte intensiver Landwirtschaft, ausgelaugte Böden, zu frühe Ernte, lange Transportwege und starke Verarbeitung haben den Lebensmitteln nach und nach Mikronährstoffe entzogen. Studien, die Obst und Gemüse über das letzte halbe Jahrhundert begleiten, zeigen messbare Rückgänge bei Vitaminen und Mineralstoffen — dieselbe Karotte oder Handvoll Spinat liefert heute schlicht weniger als früher. Sich gut zu ernähren ist schwieriger geworden, als es sein müsste.

Unsere Antwort

Am liebsten würdest du uns gar nicht brauchen. Bis die Lebensmittel wieder aufholen, ist Veres die Brücke — sie füllt genau das, was im Alltag fehlt, in Mengen, die wirklich etwas bewirken.

So entwickeln wir

Zuerst das Essen

Ergänzung ergänzt. Eine ausgewogene, bunte Ernährung kommt immer zuerst — und das sagen wir dir auch ganz offen.

Eine Brücke, keine Krücke

Wir setzen nur dort an, wo moderne Ernährung und ausgelaugte Böden wirklich Lücken lassen. Was du leicht über das Essen bekommst, lassen wir weg.

Klinisch dosiert

Wirkstoffe in den Mengen, die auch in den Studien verwendet werden — keine Alibi-Prisen, die nur auf dem Etikett Eindruck machen.

Unabhängig laborgeprüft

Jede Charge wird unabhängig auf Reinheit, Wirkstoffgehalt und Schadstoffe geprüft, bevor sie bei dir ankommt.

Die Wissenschaft, einfach erklärt

Was jeder Mikronährstoff wirklich tut

Nicht die Dosierungen — die Funktion. Hier liest du, was die wichtigsten Vitamine, Mineralstoffe und essenziellen Fette im Veres-Sortiment in deinem Körper tun und wie sie wirken — jeweils mit Quelle bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Hol sie dir zuerst über das Essen; für die Lücke sind wir da.

Vitamine

Vitamin D3Immunsystem, Knochen & Stimmung

Cholecalciferol

Vitamin D ist genau genommen ein Prohormon. Bildet es die Haut unter Sonnenlicht oder nimmt man es über die Nahrung auf, wandeln Leber und Nieren es in Calcitriol um. Dieses bindet an Vitamin-D-Rezeptoren, die in fast jedem Gewebe des Körpers sitzen. Dort bestimmt es, wie viel Calcium der Darm für den Knochenaufbau aufnimmt; und weil auch Immunzellen diese Rezeptoren tragen, hilft es, die angeborene und die erworbene Immunabwehr aufeinander abzustimmen. In nördlichen Breiten fehlt es den meisten Menschen gerade in den dunklen Monaten.

Enthalten in: Fetter Fisch, Eigelb, angereicherte Lebensmittel — und Sonnenlicht auf der Haut.

DGE – Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Vitamin D
Vitamin CAntioxidans & Kollagen

Ascorbinsäure

Vitamin C ist ein wasserlösliches Antioxidans und ein unverzichtbarer Kofaktor für jene Enzyme, die Kollagen herstellen — das Eiweißgerüst von Haut, Blutgefäßen, Knorpel und Bindegewebe. Es frischt andere Antioxidantien wie Vitamin E wieder auf, unterstützt die Arbeit der weißen Blutkörperchen und verbessert die Aufnahme von pflanzlichem Eisen (Nicht-Häm-Eisen) erheblich. Der Mensch gehört zu den wenigen Lebewesen, die es nicht selbst bilden können — er muss es deshalb täglich mit der Nahrung aufnehmen.

Enthalten in: Zitrusfrüchte, Paprika, Beeren, Kiwi, Brokkoli, Blattgemüse.

DGE – Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Vitamin C
Vitamin ASehkraft, Haut & Schleimhäute

Retinol / Beta-Carotin

Vitamin A bildet das lichtempfindliche Pigment der Netzhaut, das uns das Sehen bei schwachem Licht ermöglicht. Zugleich hält es Haut und Schleimhäute von Darm und Atemwegen intakt — Grenzflächen, die als erste Barriere der Immunabwehr dienen. Darüber hinaus steuert es, wie Zellen im ganzen Körper wachsen und sich zu ihren jeweiligen Aufgaben ausreifen. Pflanzliche Lebensmittel liefern es als Beta-Carotin, das der Körper bei Bedarf in aktives Vitamin A umwandelt.

Enthalten in: Leber, Milchprodukte, Eier; orangefarbenes und dunkelgrünes Gemüse (Beta-Carotin).

DGE – Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Vitamin A
Vitamin K2Lenkt Calcium in die Knochen statt in die Arterien

Menachinon, MK-7

Vitamin K aktiviert die Proteine, die Calcium an die richtige Stelle bringen: Es schaltet Osteocalcin scharf, das Calcium fest in die Knochensubstanz einbaut, ebenso das Matrix-Gla-Protein, das Calcium von den Arterienwänden fernhält. Die K2-Form (MK-7) bleibt deutlich länger im Blut als K1 und gelangt so auch in Gewebe jenseits der Leber. Im Knochenstoffwechsel wirkt es eng mit Vitamin D zusammen.

Enthalten in: Natto und fermentierte Lebensmittel, Hartkäse, Eigelb, Innereien.

DGE – Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Vitamin K
Vitamin B6Aminosäuren & Neurotransmitter

Pyridoxin, P5P

In seiner aktiven Form (PLP) dient B6 mehr als 100 Enzymen als Kofaktor — die meisten davon im Eiweiß- und Aminosäurestoffwechsel. Der Körper braucht es, um Botenstoffe wie Serotonin, Dopamin und GABA zu bilden, um Hämoglobin für den Sauerstofftransport herzustellen und um den Homocysteinspiegel im gesunden Bereich zu halten.

Enthalten in: Geflügel, Fisch, Kartoffeln, Kichererbsen, Bananen, angereicherte Frühstücksflocken.

DGE – Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Vitamin B6
FolatDNA-Aufbau & Methylierung

Vitamin B9 / 5-MTHF

Folat stellt die kleinen Kohlenstoff-Einheiten (C1-Bausteine) bereit, mit denen der Körper DNA aufbaut und repariert und mit denen er Homocystein wieder in Methionin umwandelt. Methionin ist ein Dreh- und Angelpunkt der Methylierung, über die Gene und Botenstoffe gesteuert werden. Am höchsten ist der Bedarf in Zellen, die sich rasch teilen — deshalb ist Folat unentbehrlich für die Bildung roter Blutkörperchen und in der frühen Schwangerschaft. Die Form 5-MTHF ist bereits aktiv und überspringt einen Umwandlungsschritt, der bei einer verbreiteten Genvariante nur langsam abläuft.

Enthalten in: Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Spargel, Leber, angereicherte Getreideprodukte.

DGE – Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Folat
Vitamin B12Nerven & rote Blutkörperchen

Cobalamin

B12 wirkt bei der DNA-Synthese und der Bildung roter Blutkörperchen mit Folat zusammen und ist unentbehrlich für den Erhalt des Myelins — jener isolierenden Hülle, die es den Nerven erlaubt, Signale rasch weiterzuleiten. Natürlicherweise steckt es fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln; bei rein pflanzlicher Ernährung entsteht deshalb leicht eine Lücke, und auch im Alter lässt die Aufnahme nach.

Enthalten in: Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Eier, Milchprodukte; angereicherte Lebensmittel für Veganer.

DGE – Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Vitamin B12

Mineralstoffe

Magnesium300+ Enzyme, Muskeln & Nerven

Magnesium ist Kofaktor von mehr als 300 Enzymsystemen — darunter jede Reaktion, an der ATP beteiligt ist, der Energieträger der Zelle. Es regelt das An- und Entspannen der Muskeln (das Herz eingeschlossen), die Nervenreizleitung sowie Blutzucker und Blutdruck. Beim Raffinieren und Verarbeiten geht ein Großteil davon verloren, und so zählt es zu den Mineralstoffen, die in der modernen Ernährung am häufigsten zu kurz kommen.

Enthalten in: Nüsse, Samen, Vollkorn, Hülsenfrüchte, Blattgemüse, dunkle Schokolade.

DGE – Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Magnesium
ZinkImmunsystem, Heilung & Enzyme

Zink gibt Hunderten von Enzymen Struktur und Aktivität und steckt in den „Zinkfinger“-Proteinen, die Gene an- und abschalten. Es ist unentbehrlich dafür, dass Immunzellen heranreifen und funktionieren, für die Wundheilung und Zellteilung und sogar für Geschmack und Geruch. Einen eigenen Zinkspeicher legt der Körper nicht an, deshalb kommt es auf eine gleichmäßige tägliche Zufuhr an.

Enthalten in: Austern und Meeresfrüchte, Fleisch, Hülsenfrüchte, Samen, Vollkorn.

DGE – Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Zink
SelenAntioxidative Abwehr & Schilddrüse

Selen ist fester Bestandteil von Selenoproteinen wie der Glutathionperoxidase — Enzymen, die oxidative Schäden in Schach halten — und ebenso der Enzyme, die das Schilddrüsenhormon in seine aktive Form bringen. Wie viel Selen Pflanzen enthalten, hängt vom Boden ab, auf dem sie wachsen; entsprechend stark schwankt die Zufuhr von Region zu Region.

Enthalten in: Paranüsse, Fisch, Eier, Vollkorn, Geflügel.

DGE – Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Selen

Essenzielle Fettsäuren

Omega-3 (EPA & DHA)Herz, Gehirn & Entzündungsbalance

EPA und DHA sind langkettige Omega-3-Fettsäuren, die der Körper aus der pflanzlichen Vorstufe ALA nur in geringem Maße selbst bilden kann. DHA ist ein zentraler Baustein der Zellmembranen in Gehirn und Netzhaut, während aus EPA spezielle Botenstoffe entstehen, die helfen, Entzündungen wieder abklingen zu lassen. Gemeinsam tragen sie zu einer normalen Herzfunktion bei, zu gesunden Triglyceridwerten im Blut und zu einem Blutdruck, der bereits im Normalbereich liegt.

Enthalten in: Fetter Fisch (Lachs, Sardinen, Makrele, Hering), Algenöl.

DGE – Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Fett & essenzielle Fettsäuren

Das sind verständliche Erklärungen, wie Nährstoffe im Körper wirken — keine medizinische Beratung und kein Versprechen, Krankheiten zu heilen. Setz immer auf eine abwechslungsreiche Ernährung und sprich vor der Einnahme mit einer Ärztin oder einem Arzt.

Fang beim Essen an. Die Lücken füllst du mit Veres.